YOGA Info

Positive Wirkungen auf Körper und Geist:
Schon in der ersten Probestunde kann jeder die entspannende und energetisierende Wirkung von Yoga spüren. Gelenke und Muskeln werden gestärkt, die Körperhaltung verbessert, die Haut verjüngt sich, das Nervensystem wird beruhigt und er Kreislauf angeregt. Durch Atemübungen wird die Lungenkapazität erweitert und der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Weiters wird die Konzentrationsfähigkeit verbessert, und es wird die Bedeutung positiven Denkens bzw. den Auswirklungen negativer Gedanken bewußt.

Generell wird man ruhig und gelassen, gesund und leistungsfähig. Innerhalb von wenigen Stunden ist jeder fähig, sich ein individuelles Übungsprogramm für zu Hause zu erstellen und von den positiven Wirkungen des Yoga zu profitieren.
Yoga bietet weiters viele Anregungen in Bezug auf gesunde Ernährung (Ayurveda) sowie Reinigungsübungen u.a. für Verdauungssystem und Lunge.

Im feinstofflichen Bereich werden die Energiebahnen im Körper (Nadis) gereinigt, die Energiezentren (Chakren) aktiviert sowie auf den fortgeschrittenen Stufen langsam das Kundalini (spirituelles Potential im Menschen) erweckt.

Neben anatomischen Wissen über den physischen Körper ist vor allem das alte überlieferte Wissen über Kundalini, Energiebahnen (Nadis) sowie Energiesammelpunkte (Chakren) Hauptbestandteil des Yoga. Jedes Chakra hat sog. Blütenblätter - verbunden mit einem Laut aus dem Sanskrit. Dies sind detaillierte symbolische Hinweise auf die Verbindungen zwischen Energiezentren und ganz bestimmten Energiebahnen. Jede Körperstellung (Asana) oder Atemübung (Pranayama) wirkt in ganz bestimmter Weise auf ganz bestimmte Energiebahnen und Energiezentren im feinstofflichen Körper. Leider verfügen 99,99% der heutigen Yogalehrer nicht mehr über dieses alte Wissen und geben somit rein körperliche Übungen weiter, ohne auf feinstoffliche Zusammenhänge eingehen zu können.

OHNE dieses Wissen stellt Yoga jedoch lediglich eine östliche Form des Aerobic/ Turnens dar - wie es leider häufig praktiziert wird.

Als Yoga Acharya der Vedanta Forest Academy (der heute größten und ältesten Ausbildungsstätte für Yogalehrende) und aus der Tradition von der Yoga School of Bihar (Satyananda) kommend binde ich dieses Wissen in den Unterricht ein.

Als Beispiel sei hier das Halszentrum (Vishuddha - siehe Abbildung am Ende dieser Seite) erwähnt, welches über 16 Blütenblätter verfügt. Im Sanskrit gibt es exakt 16 Vokallaute, welche diesen Blättern zugeordnet sind. Jedes dieser Blätter steht für eine ganz besondere Energiebahn. 2 Energiebahnen gehen etwa zu den Handzentren, was auf den Zusammenhang der Energiezentren in der Hand und dem Halszentrum hinweist. Somit gibt es einen Zusammenhang zwischen Atemerkrankungen (zB Asthma), dem Halszentrum und u.a. den Energiebahnen zu den Händen bzw. der Energie in den Händen.

Yoga:
Im Westen schon seit Hundert Jahren bekannt, haben wissenschaftliche Untersuchungen beweisen können, daß Yoga gerade für den westlichen Menschen besonders wertvoll ist. Yoga ist ein bewährtes System, und dies hat einen entscheidenden Vorteil: Der Übende kann sich darauf verlassen, dass die Übungen wirken, welche Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen sind und was er beachten soll. Abgestimmt darauf, was er erreichen will, kann ein erfahrener Yogalehrer ihm genau die richtigen Übungen empfehlen. Inzwischen gibt es sogar eine Yoga Universität sowie Lehrstühle für Yoga an verschiedensten Universitäten auf der ganzen Welt.

Ayurveda:
Ayurveda stellt zunächst mal SIE in den Mittelpunkt. Der Mensch ist entscheidend, nicht die Nahrung, das Haus oder anderes. Die Frage ist etwa bei der Nahrung nicht nur, was in der Nahrung enthalten ist, sondern vielmehr wieviel sie als Esser aufnehmen können. Herkömmliche Nährstofftabellen und Ernährungstipps haben nur relative Gültigkeit!

Ayurveda ist ein jahrtausende altes Wissen über Lebensrhythmen, individuell - richtige Lebensweise, richtiges Wohnen, gesunde Ernährung, Verwendung von Edelsteinen etc.;

Die verschiedenen Yoga Arten (Yoga Wege)
Yoga ist ein wahrhaft ganzheitliches, umfassendes System. Jeder kann dabei herausfinden, was für sie/ihn am hilfreichsten ist.

Hatha Yoga umfaßt die körperorientierten Praktiken: Asanas, Yoga-Stellungen; Pranayama, Atemübungen; Tiefenentspannungstechniken. Außerdem gibt es im Hatha Yoga Ratschläge für eine gesunde Lebensführung, u.a. vegetarische Vollwerternährung.

Hatha Yoga ist für die meisten Menschen der Einstieg ins Yoga. Es besteht im Wesentlichen aus 3 Bestandteilen, Asanas (Yoga-Stellungen), Pranayama (Atemübungen) und Tiefenentspannung.

Kundalini Yoga ist der Yoga der Energie. Kundalini Yoga beschreibt den Astralkörper mit seinen Chakras (Energiezentren) und Nadis (Energiekanälen). Kundalini Yoga gibt Übungen, welche den Astralkörper reinigen, unsere Lebensenergie (Prana) stark erhöhen, die Chakras harmonisieren und öffnen. Wenn wir bereit sind, erwacht die machtvolle Kundalini-Energie entweder langsam allmählich oder spontan plötzlich. Das Erwachen der Kundalini ist mit vielen überwältigenden, auch außersinnlichen Erfahrungen, einem starken Glücksgefühl, Erweiterung des Bewußtseins und Entfaltung neuer Fähigkeiten verbunden.

Raja Yoga umfaßt die Techniken des mentalen Trainings und der Meditation. Raja Yoga erklärt, wie der menschliche Geist funktioniert, und wie wir ihn beherrschen können. Übungen des Raja Yoga umfassen Affirmation, Visualisierung, Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und die verschiedensten Meditationstechniken.

Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens. Jnana Yoga ist der philosophische Teil des Yoga. Jnana Yoga stellt Fragen wie: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wirklich? Was ist Glück? Im Jnana Yoga werden Karma und Reinkarnation erklärt und Meditationstechniken gegeben, um die Wahrheit in sich selbst intuitiv zu erfahren.

Bhakti Yoga ist der Yoga der Hingabe und Liebe zu Gott.

Karma Yoga ist der Yoga der Tat. Karma Yoga lehrt, das Schicksal als Chance zu begreifen. Karma Yoga gibt uns Techniken, Entscheidungen richtig zu treffen und jeden Teil unseres Lebens zu spiritualisieren. Karma Yoga ist auch der Yoga des selbstlosen Dienstes. Karma Yoga hilft, die Grenzen des eigenen Egos zu transzendieren und sich eins mit allen Wesen zu fühlen.

Asanas - Yoga-Stellungen
Asanas sind Körperübungen, bei denen eine bestimmte Stellung eine Zeit lang gehalten wird. Einige der Abbildungen in diesem Artikel geben einen kleinen Eindruck. Asanas entwickeln auf sanfte Art Muskelstärke, Flexibilität und Körperbewußtsein. Interessant ist, wie schnell man durch Yoga mit nur wenig Anstrengung Fortschritte machen kann. Ein gleichmäßig flexibler Körper mit harmonisch entwickelter Muskelkraft ist auch die Voraussetzung für Gesundheit und Grazie. Durch das ruhige Halten der Stellungen werden blockierte Lebensenergie (Prana) wieder zum Fließen gebracht, innere Heilkräfte aktiviert und die inneren Organe besser durchblutet. Yoga Asanas sind eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen jede Art von Krankheit, und können andere Therapien in ihrer Wirksamkeit sehr unterstützen und erhöhen.
Mehr zu den einzelnen Asanas erfährst du hier.

Pranayama - Atemübungen
Der Mensch atmet durchschnittlich täglich etwa 25920 Mal. über den Atem nehmen wir den wichtigen Sauerstoff, aber auch Prana, Lebensenergie, auf. Durch Streß, Verspannungen, falsche Körperhaltung und schlechte Angewohnheiten atmen die meisten Menschen zu flach. Sie geben so ihrem System zu wenig Sauerstoff und klagen über schnelle Ermüdung. Yoga hilft, wieder zu einer natürlichen Atmung zurückzukehren. Mit speziellen Atemübungen kann die Lebensenergie jederzeit wieder aufgebaut werden. über Atemtechniken kann man auch Lampenfieber, unberechtigte Ängste, Depression und Reizbarkeit überwinden. Wer regelmäßig Atemübungen macht, braucht sich über Müdigkeit nicht mehr zu beklagen.

Tiefenentspannung

Am Ende jeder Yogastunde gibt es eine Tiefenentspannung, die etwa 10-15 Minuten dauert. Dabei liegt man auf dem Rücken und entspannt systematisch alle Teile des Körpers und schließlich auch den Geist. Gerade die Entspannung ist für den modernen Menschen besonders wichtig. In der Entspannung werden Streßhormone abgebaut, das Immunsystem gestärkt, Heilprozesse gefördert, geistige Stärke und Ruhe wiederhergestellt. Vollständige Entspannung kommt nicht einfach so von selbst, sonderm muß geduldig und systematisch gelernt werden.




 

VISHUDDHA CHAKRA

Vishuddha Chakra die 16 Blütenblätter stehen für die 16 Sanskrit - Laute und 16 Energiebahnen (Nadis), welche das Halszentrum mit anderen Energiezentren (u.a. in den Händen) verbindet.